„Mögliche Gefahren der Fracking - Technologie sind gründlich zu klären“

Kirstin Korte MdL informiert sich über Rückholung von 26.000 Litern Diesel auf Bohrplatz „Oppenwehe I“

v.l. Kreisheimatpfleger Dr. Gerhard Franke, Kirstin Korte MdL bei Besuch der Exxon-Mobil-Bohrstelle in Oppenwehe
v.l. Kreisheimatpfleger Dr. Gerhard Franke, Kirstin Korte MdL bei Besuch der Exxon-Mobil-Bohrstelle in Oppenwehe
Oppenwehe. „Die möglichen Gefahren der Fracking-Technologie sind gründlich zu klären. Ein Abbau von Schiefergas in Deutschland lässt sich nicht rechtfertigen, solange die möglichen Risiken nicht abschließend geklärt sind“, so die CDU-Landtagsabgeordnete.

Gemeinsam mit Exxon-Vertretern, interessierten Bürgerinnen und Bürgern, dem Kreisheimatpfleger Dr. Gerhard Franke und dem Arnsberger Regierungspräsidenten Dr. Gerd Bollermann, Chef der für NRW zuständigen Bergbaubehörde, informierte sich Kirstin Korte über die Rückholung von 26.000 Litern Diesel auf dem Exxon-Gelände in Oppenwehe. Norbert Stahlhut, Leiter Unternehmenskommunikation Exxon Mobil, beschrieb ausführlich den Rückholvorgang des Diesel aus dem Bohrloch und stellte sich den Fragen der Abgeordneten. Neben technischen Fragen, standen hier insbesondere Fragen des Umweltschutzes und die damit im Zusammenhang stehenden Sorgen und Ängste in großen Teilen der Bevölkerung im Vordergrund.
 
Kirstin Korte: „Die Sorgen und Ängste der Bevölkerung über diese Methode der Schiefergasgewinnung sind vollkommen nachvollziehbar, solange nicht nachgewiesen ist, ob Risiken, wie Grund- und/oder Trinkwasserverunreinigungen bestehen.“
 
„Deutlich positiv hervorheben, möchte ich aber die Transparenz, die Exxon-Mobile durch die gute Öffentlichkeitsarbeit an den Tag legt. Die Besichtigung der Bohrstelle, die Informationsmöglichkeit am Infomobil und die fachkundigen Erläuterungen der Mitarbeiter zur Fracking-Technologie tragen zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema bei“, so die Abgeordnete weiter.
 
Angesprochen auf den umfangreichen Schiefergasabbau in den USA stellt Kirstin Korte klar: „Der Abbau von Schiefergas mit der Fracking-Methode in menschenleeren Gebieten in den USA ist mit den Begebenheiten im dicht besiedelten Deutschland nicht vergleichbar. Grundwasserschutz muss oberste Priorität haben. Daher hat die NRW-CDU-Landtagsfraktion bereits in einem Antrag an die Rot-Grüne Landesregierung im September 2012 gefordert, Genehmigungen für Fracking-Maßnahmen zu versagen und beim Einsatz von wassergefährdenden Stoffen zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorzuschreiben. Diese Forderung steht und ist unabdingbar“, so Korte abschließend.

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