Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU): „Äußerungen von NRW-Bauminister Michael Groschek zum Preußen-Museum NRW sind wie ein Schlag ins Gesicht“

Verantwortungsvolles Handeln des Ministeriums eingefordert

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU)
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU)
Minden. „Das Preußen-Museum in Minden „einmotten“ und stattdessen die Aktivitäten auf das Museum in Wesel zu konzentrieren – wie sich NRW-Bauminister Michael Groschek geäußert hat – ist wie ein Schlag ins Gesicht aller regionalen Akteure, die sich nachhaltig für den Standort Minden einsetzen und für alle Mindener Bürgerinnen und Bürger,“ empört sich die heimische Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU) über die Äußerungen des Ministers.
 

Sowohl der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als auch der Kreis Minden-Lübbecke und die Stadt Minden suchen in zahlreichen Gesprächen nach einer zukunftsweisenden Lösung. „Diesen umfangreichen Bemühungen aus der Region zum Erhalt des Museums, sollte das Landesministerium unter Leitung von NRW-Bauminister Michael Groschek offen gegenüber stehen,“ so Kirstin Korte, „und nicht durch derartige Äußerungen konterkarieren.
 
Als Minister für Städtebau unseres Landes sollte auch Herr Groschek ein fundamentales Interesse an einer nachhaltigen Nutzung, dieses für das Stadtbild von Minden, so prägende Gebäude haben.
 
„Aufgrund der oben erwähnten Aussagen des Ministers gegenüber dem LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und der Kulturlandesrätin und eine damit weiter drohende Entscheidung pro Rheinland und gegen Westfalen, haben mich veranlasst, dem Minister einen Brief zu schreiben. Ich habe ihn hierin aufgefordert, alles daran zu setzen, den Standort Minden des Preußens-Museums zu erhalten. Das Land als Mitstifter der Stiftung Preußen-Museum NRW muss hier seiner Verantwortung nachkommen und zusammen mit allen anderen Akteuren konstruktiv an der Zukunft des Museums mitarbeiten“, so die Landtagsabgeordnete Kirstin Korte.

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