„Jede Schule bekommt die Unterstützung, die sie braucht“

Claudia Schlottmann zum schulscharfen Sozialindex

Schulministerin Yvonne Gebauer hat an diesem Dienstag den schulscharfen Sozialindex vorgestellt, über den ab dem kommenden Schuljahr Ressourcen gezielt je nach Belastung der jeweiligen Schule gesteuert werden sollen. 

Dazu erklärt unsere bildungspolitische Sprecherin Claudia Schlottmann: 

 
„Der schulscharfe Sozialindex kommt und zwar sehr zügig. Das ist eine gute Nachricht für unsere Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die Problemlagen und Sozialstrukturen innerhalb der Städte  sind in NRW ganz unterschiedlich. Wichtig ist uns, dass Schulen in sozialen Brennpunkten entsprechend gestärkt werden. Bisher hat sich der Index anhand der Gesamtstadt oder dem Gesamtkreis berechnet – und genau das ändern wir jetzt.
 
Mit dem schulscharfen Sozialindex geht NRW einen großen Schritt Richtung Bildungs- und Chancengerechtigkeit, denn Unterstützung kommt genau da an, wo sie gebraucht wird. Dafür garantiert die wissenschaftliche Berechnungsgrundlage, die gemeinsam mit der Ruhr-Uni Bochum entwickelt wurde und das soziale Umfeld einer Schule genau in den Blick nimmt. Demnach haben rund 300 Schulen im Land eine besonders hohe Belastung und brauchen spezielle Hilfe. Die werden sie dank eines satten Stellenzuwachses für sozialpädagogische Fachkräfte erhalten.“
 

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