100 Tage im Landtag von Nordrhein-Westfalen: Auf die Pflicht erfolgt nun die Kür

Kirstin Korte MdL (CDU) in Düsseldorf: Besuch aus der Heimat ist ihr Lichtblick in arbeitsreichen Zeiten
Kirstin Korte MdL (CDU) in Düsseldorf: Besuch aus der Heimat ist ihr Lichtblick in arbeitsreichen Zeiten
100 Tage nach ihrer Vereidigung als Landtagsabgeordnete kehrt bei Kirstin Korte langsam aber sicher der parlamentarische Alltag ein. Nach einiger Organisationszeit freut sich die ehemalige Grundschullehrerin auf die ersten Ausschusssitzungen und die Sacharbeit im hohen Haus am Rheinufer.

„Die Einrichtung meiner Büros im Wahlkreis und im Landtag habe ich nun abschließen können“, so Kirstin Korte. Neben der Auswahl und die Einarbeitung der Mitarbeiter war auch die Auswahl und Installation der notwendigen technischen Ausstattung eine Aufgabe, die nicht mit einem Fingerschnipp erledigt werden konnte – immerhin warteten etliche neue wie alte Abgeordnete in ganz Nordrhein-Westfalen darauf, loslegen zu können. Dies hat sich bis in die Sommerferien hinein gezogen.
 
Ihren Schwerpunkt, nah bei den Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkreis zu sein, möchte sie auch als Pendlerin in die Landeshauptstadt auf keinen Fall verlagern. Neben vielen Anschreiben an Vereine und Institutionen hat die CDU-Kreisvorsitzende bereits erste Antrittsbesuche z.B. bei Bürgermeistern im Wahlkreis absolviert, um im persönlichen Gespräch herauszufinden, welche Themen aus Minden-Lübbecke sie auf landespolitischer Schiene voranbringen kann.
 
Ein weiterer Schritt war die eigene Einarbeitung in die Abläufe des Landesparlaments und die Knüpfung erster Kontakte in die Fraktion. Jeden Dienstag treffen sich die Christdemokraten traditionell im Fraktionssaal, um aktuelle Themen zu beraten sowie zur Vorbereitung von Ausschuss- und Plenarsitzungen. Neben Konstituierungen hat während der Sommerpause der Petitionsausschuss, dem Korte nun als ordentliches Mitglied angehört, bereits einmal getagt.
 
„Die Pflicht ist zum großen Teil abgearbeitet, nun folgt die Kür“, blickt die Christdemokratin zuversichtlich auf die kommenden Wochen und Monate. Zwei bis drei Tage in der Woche werde sie in Düsseldorf anwesend sein müssen, die anderen Tage bleiben für die Arbeit im Wahlkreis. „Und manchmal kommt der <Wahlkreis> auch zu mir – am 04. Oktober erwarte ich meine erste Besuchergruppe im Landtag, eine zweite ist für Ende November geplant. Besuch aus der Heimat wird mein Lichtblick sein in arbeitsreichen Zeiten.“

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