Gemeinsam für die Interessen der Region „An einem Strang ziehen“

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte zu Gast bei Bürgermeister Mueller-Zahlmann

Bad Oeynhausen. Bei ihrem Antrittsgespräch mit Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann hat sich die heimische Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU) über aktuelle Themen aus Sicht der Stadt Bad Oeynhausen informiert. Die gemeinsamen Anliegen für die Region sind wichtig. Deshalb waren sich die Abgeordnete und der Bürgermeister einig, künftig vertrauensvoll über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten zu wollen. Die Landespolitikerin sagte dem Rathauschef anlässlich ihres Antrittsbesuchs zu, sich auf Landesebene für die Interessen der Stadt einzusetzen.
 

Bei dem in vertrauensvoller Atmosphäre geführten Gespräch standen drei Themen im Mittelpunkt. Bürgermeister Mueller-Zahlmann sprach zunächst die besondere städtebauliche Problematik für den Bereich der Mindener Straße an, die sich nach Fertigstellung der Nordumgehung ergibt. „Die Chance eines Rückbaus der Mindener Straße ist für Bad Oeynhausen ein wichtiges städtebauliches Anliegen, das aber ohne Unterstützung durch Bund und Land nicht verwirklicht werden kann,“ verwies der Bürgermeister auf die aktuelle Problematik. Einigkeit bestand bei den Gesprächspartnern darin, dass die sich aus einem Rückbau ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten positiv für die Stadtentwicklung sein werden.
Die bessere Erreichbarkeit der Innenstadt und das Zusammenbringen der von der Straße getrennten Stadtteile ist Mueller-Zahlmann ein wichtiges Zukunftsziel für Bad Oeynhausen. „Ich unterstütze jede positive Stadtentwicklung und werde daher von der Landesebene aus diesen Prozess begleiten und unterstützen“, betonte Kirstin Korte.
 
Weiter tauschten sich beide über die auf der Landesebene beschlossenen Rahmenvorgaben für die Inklusion im Schulbereich aus. „In Bad Oeynhausen sind wir auf einem guten Weg. Der Informations- und Erfahrungsaustausch von Fachkräften auf kommunaler Ebene ist gegeben. Allerdings ist der Inklusionsprozess noch weiter zu entwickeln und der Boden für eine erfolgreiche Umsetzung vor Ort noch weiter vorzubereiten“, sagte der Bürgermeister. Für Kirstin Korte, die auch stellv. Mitglied im Schulausschuss des Landtages ist, ist an dieser Stelle eine faire und enge Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt unabdingbar. „Anders ist die erfolgreiche Umsetzung in den Kommunen nicht zu erreichen. Auf Landesebene werde ich mich für eine machbare Konkretisierung der Rahmenbedingungen für die Kommunen einsetzen“, versprach Korte.
 
Von den beiden Politikern wurde auch der in 2004 zwischen dem Land NRW und der Stadt geschlossene Vertrag zur Kommunalisierung des Staatsbades angesprochen. Wichtig aus kurstädtischer Sicht ist hier die Standortsicherung des Casinos Bad Oeynhausen. Nur mit den Mitteln aus der Spielbankabgabe können die hohen Kosten aus dem Kurbetrieb im städtischen Haushalt dauerhaft finanziert werden.
Die Landtagsabgeordnete lobte ausdrücklich die Attraktivität der Kurstadt, insbesondere das touristische Marketingkonzept und die Vielfalt der vorhandenen Kulturangebote, die nach der Kommunalisierung des Staatsbades von der Stadt Bad Oeynhausen eigenständig vorgehalten werden müssen. „Der Kurbetrieb in Bad Oeynhausen ist ein Aushängeschild für den Mühlenkreis und unsere Region“, lobte Kirstin Korte. „Hier die Stadt im Rahmen landespolitischer Belange zu unterstützen und zu begleiten, ist mir ein wichtiges Anliegen.“.
 
Einig waren sich Korte und Mueller-Zahlmann darüber, auch bei künftigen aktuellen Themen gemeinsam zum Wohle der heimischen Region und der Stadt Bad Oeynhausen „an einem Strang“ zu ziehen.

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