Zwei Enden eines kurzen Drahtes

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte bei Portas Bürgermeister Böhme

Antrittsbesuch in Porta Westfalica: Bürgermeister Böhme (SPD) und Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU)
Antrittsbesuch in Porta Westfalica: Bürgermeister Böhme (SPD) und Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU)
Porta Westfalica – Beide Politiker gehören unterschiedlichen Parteien an, doch wenn es um die heimischen Interessen geht, wird an einem Strang gezogen.
 
Bei ihrem Antrittsbesuch im Rathaus der Stadt Porta Westfalica hat die neugewählte Landtagsabgeordnete Kirstin Korte Bürgermeister Stephan Böhme ihre Unterstützung für Themen zugesagt, die die Landesebene betreffen. Bei dem in vertrauensvoller Atmosphäre geführten Gespräch standen zunächst drei Themen im Mittelpunkt.

Bürgermeister Böhme sprach hier die auf Landesebene beschlossene Umsetzung zur Inklusion für den Schulbereich an wies darauf hin, dass die in Porta Westfalica bestehende Förderschule mit ihren qualifizierten Fachkräften sowie die in der Stadt bestehenden Grundschulen mit Integrationsangebot sehr gute Arbeit leisten. „Solange auf Landesebene nicht geklärt worden ist, wie die angestrebte Inklusion in der Kommune umgesetzt werden soll, lasse er seine Skepsis zu bestimmten Inhalten zu dieser Thematik bestehen,“ so das Stadtoberhaupt.
Als stellvertretendes Mitglied des Schulausschusses wird sie sich bei der Konkretisierung der Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort für die kommunale Ebene einsetzen. „Wichtig ist hierbei die intensive Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt,“ betonte Kirstin Korte.
 
Neue Wege müssen auch auf dem Gebiet des Feuerschutzwesens eingeschlagen werden. „Die einzuhaltenden rechtlichen Vorschriften und vorgegebenen Standards erfordern es, den Blick auf das Ehrenamt zu schärfen, um beispielsweise die Tagesverfügbarkeit von Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehren auch zukünftig zu gewährleisten,“ waren sich beide Politiker einig. „Hier muss man den ehrenamtlichen Einsatz der freiwilligen Feuerwehrleute stärken, durch neue Konzepte und umfassende Unterstützung nicht nur auf kommunaler, sondern insbesondere auch auf landespolitischer Ebene,“ so Korte und Böhme.
 
Die Landtagsabgeordnete und das Stadtoberhaupt sprachen ferner die besondere geographische Lage der Stadt Porta Westfalica in Bezug auf bestimmte Großprojekte in der Region und die damit einhergehende Verkehrssituation an. Die B 482, die Verkehrssituation am Bahnhof Porta sowie der Verkehrsengpass Fähranger waren hier die Hauptthemen.
 
Einig waren sich Korte und Böhme über die Notwendigkeit eines „kurzen Drahtes“ zwischen Porta Westfalica und der Landeshauptstadt.
 

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