Kirstin Korte: Der Flächenansatz muss bei Berechnung der Polizeipräsenz berücksichtigt werden

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
Das Thema der Polizeipräsenz in der Fläche hat sich die Mindener CDU-Landtagsabgeordnete Kirstin Korte seit Monaten auf die Fahnen geschrieben. „Kriminalität macht nicht an der Grenze von Großstädten halt. Deshalb ist es unverantwortlich, dass die rot-grüne Landesregierung in den letzten Jahren in großen Stil Polizei im ländlichen Raum abgebaut hat zugunsten der Ballungsräume.“

Wie nicht zuletzt durch Korte Kleine Anfragen an die Landesregierung zu erfahren war, spiegelt sich dieser Trend auch im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke wider. Von 2000 bis 2016 hat sich die Personalstärke von 437 auf 393 Stellen verringert. Das sind 44 Stellen weniger. Die Zahl der Streifenwagen ist von 40 auf 33 gesunken ist seit Amtsantritt der Regierung Kraft; bei den die Zivilwagen waren in 2010 noch 40 Fahrzeuge im Einsatz, in 2016 nur noch 27. Kirstin Korte begrüßt es ausdrücklich, dass die CDU-Landtagsfraktion in die Plenarwoche vom 30. November bis 2. Dezember 2016 einen Antrag einbringt, in dem gefordert wird, den Polizeiabbau im ländlichen Raum unverzüglich zu stoppen. „Das System der Kräfteverteilung muss endlich dahingehend verändert werden, dass neben dem Kriminalitäts- und Verkehrsunfallaufkommen auch der Flächenansatz ausreichend Berücksichtigung findet“, so Korte. „Dieses ist für unseren großen Flächenkreis mit den entsprechenden Fahrzeiten unabdingbar.“

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