Schwimmen ist überlebenswichtig

CDU-Abgeordnete Kirstin Korte sorgt sich um Schulschwimmen

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
„Schwimmen können kann überlebenswichtig sein. Da nach Aussage der DLRG fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 4 gar nicht oder nicht richtig schwimmen kann, müssen wir den Schwimmunterricht an unseren Grundschulen stärken“, fordert anlässlich des beginnenden neuen Schuljahrs die Mindener CDU-Landtagsabgeordnete Kirstin Korte. Nach einem neuen Erlass des Ministeriums müssen Lehrkräfte nun nicht mehr einmalig die Rettungsfähigkeit während des Schwimmunterrichts nachweisen, sondern diesen Nachweis alle 4 Jahre auffrischen. Grund für Kirstin Korte, beim Schulministerium weiter zu hinterfragen.

So ließ die Ministerin auf Kortes Nachfrage wissen, dass die Kosten für die regelmäßigen Nachweise aus den Fortbildungsbudgets bestritten werden können und dass diese über das NRW-Schulsportportal bekanntgemacht werden.
 
Die Bereitstellung der Wasserzeiten erfolgt durch den jeweiligen Schulträger. Über den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer im Sportunterricht entscheidet die Schulleitung vor Ort.
 
„Externe Trainer oder Übungsleiter dürfen grundsätzlich keinen Schwimmunterricht im Rahmen des Sportunterrichts erteilen“, hat Kirstin Korte erfahren. „Sie können jedoch z.B. im Rahmen von AG’s an Ganztagsschulen im außerschulischen Bereich eingesetzt werden und so die schulische Arbeit unterstützen. Im obligatorischen Sportunterricht können sie als geeignete Hilfskräfte die verantwortlichen Lehrkräfte unterstützen.“
 
Darüber hinaus appelliert Korte an die Eltern, ihren Kindern unabhängig von der Schule das Schwimmen beizubringen bzw. mit ihnen zu üben, damit spätestens beim Übergang auf die weiterführende Schule jedes Kind ein „Seepferdchen“ hat und im Fall der Fälle, den sich niemand wünscht, weiß, wie man sich über Wasser hält.

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