Kirstin Korte: „Die Sicherheit der eigenen vier Wände ist ein besonders kostbares Gut.“

Wirksame Maßnahmen im Kampf gegen Wohnungseinbruchskriminalität gefordert

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
„Wenn man sich die Entwicklung der Einbruchskriminalität genau anschaut, müssen sich die Menschen Sorgen um die Sicherheit ihres Zuhauses machen“, äußert sich Kirstin Korte, Landtagsabgeordnete aus dem Mühlenkreis, zu den aktuellen Zahlen des Landeskriminalamtes zur Wohnungseinbruchskriminalität.
 
Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2015 erneut massiv angestiegen. Landesweit wurden in diesem Zeitraum rund 33.500 Wohnungseinbrüche verübt – das sind über 11.000 (!) mehr, als in der ersten Jahreshälfte 2010. „Nordrhein-Westfalen bekommt damit das Problem der Wohnungseinbrüche nicht in den Griff,“ so Korte.
Allein im Mühlenkreis Minden-Lübbecke wurden in der ersten Jahreshälfte 2015 insgesamt 400 Wohnungseinbrüche registriert. Von diesen Taten wurden gerade einmal 16,25 Prozent aufgeklärt. Auch im Mühlenkreis ist der Wohnungseinbruch damit ein vergleichsweise risikoloses Verbrechen. Bereits im Jahr 2014 waren in Minden-Lübbecke durch Wohnungseinbrüche Schäden in Höhe von 954.627 Euro verursacht worden.

Diese verheerende Bilanz ist bei einer Straftat, die von den Opfern regelmäßig als Anschlag auf ihre persönliche Sicherheit empfunden wird, schlichtweg inakzeptabel. Einmal mehr wird deutlich, dass Nordrhein-Westfalen sich unter rot-grüner Regierungsverantwortung zu einer Einbrecherhochburg entwickelt hat.
 
„Dabei ist die Sicherheit der eigenen vier Wände ein besonders kostbares Gut für uns alle. Ich vermisse unter Rot-Grün ein Gesamtkonzept das einen Großteil der Einbrüche verhindert. Für zeit-und personalintensive Blitz-Marathon, die keine messbaren Erfolge bringen, ist angesichts der Zahlen zur Wohnungseinbruchskriminalität in NRW kein Platz mehr“, so Korte.

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