„Fracking nur unter wirksamem Ausschluss von Umweltrisiken vertretbar“

Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies zur aktuellen SPD-Kritik am Fracking

Kirstin Korte MdL und Friedhelm Ortgies MdL
Kirstin Korte MdL und Friedhelm Ortgies MdL
Verwundert über die Kritik der sozialdemokratischen Abgeordneten für Bund und Land aus dem Mühlenkreis zeigen sich Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies (beide CDU).
 
 
„Wir sind irritiert über die Reaktion der Sozialdemokraten auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung unter Federführung von Bundesumweltministerin Hendricks, ihrerseits selbst Sozialdemokratin aus Nordrhein-Westfalen“, so Korte und Ortgies. Die am Niederrhein lebende Ministerin hatte im April 2015 einen Gesetzentwurf zur „Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie“ in den Bundestag eingebracht, der seitdem von Bundestag und -rat erörtert wurde.

Ortgies weiter: „Die CDU-Landtagsfraktion vertritt in Nordrhein-Westfalen seit Jahren eine eindeutige Position. Insbesondere die Förderung von Schiefergas durch unkonventionelles Fracking ist nicht akzeptabel, solange der Verzicht auf gefährliche Zusatzstoffe zum beim Frackingprozess verwendeten Gemisch aus Wasser und Sand nicht technisch möglich ist.“
 
„Trinkwasserschutz hat für uns absoluten Vorrang vor Gasförderung“, unterstreicht Korte.
 
Einhellig betonen die Abgeordneten: „Wir empfehlen den Kollegen der SPD dringend, sich an die Genossen Minister Hendricks und Gabriel zu wenden anstatt Nebelkerzen in Richtung CDU zu werfen.“

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