Hohe bürokratische Hürden für die Durchführung von Schützenumzügen

Korte und Ortgies (CDU): „Traditionsveranstaltungen müssen erhalten bleiben“

Die beiden Landtagsabgeordneten für den Mühlenkreis Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies
Die beiden Landtagsabgeordneten für den Mühlenkreis Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies
In einem Protestschreiben vom 15. Januar erklären die Schützenvereine aus dem Schützenkreis Lübbecke ihre Bedenken für die zukünftige Durchführung von Umzügen. Die CDU-Landtagsabgeordneten Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies stehen an der Seite der Traditionsvereine: „Die Anforderungen an das Genehmigungsverfahren müssen für die Vereine im Mühlenkreis auch umsetzbar sein.“
 
Die Schützenvereine stellen in ihrem Brief an die zuständigen Verkehrsbehörden fest, dass langjährige Traditionsveranstaltungen in Frage gestellt würden, und führen konkrete Kritikpunkte aus. So benennen sie unter anderem zu hohe Kosten, zu lange Vorläufe seitens der Behörden und widersprüchliche Anforderungen im Bereich der Verkehrssicherung.

Friedhelm Ortgies dazu: „Die Durchführung von Umzügen erstreckt sich nicht nur auf die Schützenvereine, sondern auch auf andere gesellschaftliche Gruppen und Anlässe wie Martinsumzüge und Karneval. Bei all diesen Traditionsveranstaltungen muss die Verhältnismäßigkeit in der Bürokratie gewahrt bleiben.“
 
Kirstin Korte appelliert an die Gesprächsbereitschaft aller Seiten: „Wenn die Behörden und die Vereine miteinander im Gespräch bleiben, sollte eine gute Lösung und damit ein Ausgleich der Interessen aller Beteiligten möglich sein. Die Traditionsveranstaltungen im Mühlenkreis haben für uns einen hohen Stellenwert.“

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