Aktion „Leihen Sie uns Ihr Ohr“ – Betreuungsvereine schlagen Alarm

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies informieren sich vor Ort

v.l.n.r. Susanne Leimbach (Geschäftsführerin SKF), Matthias Nolte und Silke Schönfeld (beide SKF) sowie die Abgeordneten Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies
v.l.n.r. Susanne Leimbach (Geschäftsführerin SKF), Matthias Nolte und Silke Schönfeld (beide SKF) sowie die Abgeordneten Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies
Auf Einladung von Susanne Leimbach, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen Minden e.V., informierten sich die beiden Landtagsabgeordneten Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies über die Situation des Betreuungsvereins des Sozialdienstes der katholischen Frauen in Minden.
 
Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Leihen Sie uns Ihr Ohr“ veranschaulichte die Geschäftsführerin zusammen mit zwei Betreuern den Abgeordneten die derzeit ungünstigen Rahmenbedingungen ihrer verantwortungsvollen und wichtigen Arbeit sehr deutlich. „Das Spannungsfeld zwischen steigendem Bedarf an zu betreuenden Personen, steigenden Kosten und dem gleichzeitigen Anspruch auf eine menschenwürdige Interessenvertretung bedarf unserer dringenden politischen Aufmerksamkeit“, erklären Kirstin Korte und Friedhelm Ortgies. „Deswegen sind wir froh aus erster Hand hier zu erfahren, wo der Schuh am meisten drückt“, so die Abgeordneten weiter.

Zusammen mit 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ca. 30 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern leistet der Betreuungsverein in der Stadt Minden und im Mühlenkreis eine sehr wichtige und vor allem verantwortungsvolle Aufgabe für die Betroffenen. „Wenn allerdings Betreuungsvereine für diese Arbeit weiterhin auf die bisherigen Zeitpauschalen angewiesen sind, kann auf Dauer eine angemessene Interessenvertretung nicht mehr gewährleistet werden“, macht Susanne Leimbach den beiden Abgeordneten gegenüber die aktuelle Situation deutlich.
 
Die Abgeordneten erklärten, sich auf Landesebene für die Belange der Arbeit von Betreuungsvereinen einzusetzen. „An dem Thema sind wir dran. Die Unterstützung der Vereine durch die Landespolitik ist wichtig. Angesichts der demografischen Entwicklung und den damit verbundenen steigenden Fallzahlen von Betreuungen auch dringend nötig“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

Nach oben