Kirstin Korte MdL: „Anwendung von Gewalt in Deutschland aus politischen oder religiösen Gründen ist nicht zu akzeptieren.“

Muslimische Gemeinden und Familien müssen Radikalisierung des Glaubens entgegentreten

Kirstin Korte MdL
Kirstin Korte MdL
„Gewalt im Namen der Religion“ lautete der Titel des WDR 5 Stadtgesprächs in Herford, an der die heimische Landtagsabgeordnete Kirstin Korte auf einer Podiumsdiskussion vor rund 300 Bürgerinnen und Bürgern teilgenommen hat.
 
„Die Anwendung von Gewalt aus politischen oder religiösen Gründen ist nicht zu akzeptieren. Wer in Deutschland lebt oder leben möchte hat sich zu aller erst auf dem Boden des Rechts und unserer Verfassung zu bewegen. Für religiösen Fanatismus, der unser Grundgesetz missachtet, ist hier bei uns kein Platz“, stellte die Abgeordnete im voll besetzten Saal des Herforder Schützenhofes deutlich heraus.

An der teilweise emotional geführten Diskussion nahmen neben dem Herforder Stadtoberhaupt Tim Kähler auch Sile Akay, als Vertreter der jesidischen Gemeinde OWL e.V. und Cemil Sahinöz, Vorsitzender des Bündnisses der islamischen Gemeinden, teil. Thematisiert wurden u.a. die erfolgten Übergriffe auf Andersgläubige, das Verhältnis des Islam gegenüber Frauen , aber vor allem auch die Frage, wie gehen wir als Staat und Gesellschaft mit dem radikalen Islamismus in Deutschland um.
 
Einig waren sich alle Podiumsteilnehmer darin, dass Gewaltausschreitungen, offener Aufruf zum Terror aus religiösen oder politischen Motiven nicht zu dulden ist. „Neben präventiver Aufklärung in Schulen und auf staatlichen Ebenen sind hier in erster Linie auch die muslimischen Gemeinden und Familien selbst gefordert eine besondere Verantwortung zu übernehmen, um der Radikalisierung des Glaubens entgegenzuwirken“, erklärte Korte abschließend.

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