„Kampf ums Gewässer“ – Beeindruckende Lehrübung der Bundeswehr am Wasserübungsplatz in Minden

Mindener Pioniere wichtiger Bestandteil innerhalb und außerhalb der Bundeswehr

Landtagsabgeordnete Kirstin Korte und Hauptmann Treichel von den Mindener Pionieren
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte und Hauptmann Treichel von den Mindener Pionieren
Bei der gestrigen Lehrübung „Kampf ums Gewässer“ kamen unterschiedliche Truppengattungen am Wasserübungsplatz in Minden zusammen. Panzer, Aufklärer, Sanitäter, Logistiker, Hubschrauber und das schwere Pionierbataillon 130 aus Minden bildeten einen Verband mit dem Ziel, einen Brückenkopf an der Weser zu bilden, um diese möglichst schnell zu überqueren.
 
Für mich war es spannend und beeindruckend mitzuerleben, wie innerhalb weniger Minuten eine gut 80 Meter lange Brücke entstand, die von schweren Kampfpanzern und anderen Einheiten problemlos überquert werden konnte. Deutlich wurde, dass die Mindener Pioniere aufgrund ihrer Schnelligkeit, ihres Geschicks und professionellen Trainings für andere Truppenteile ein unverzichtbarer Partner sind.

Aber auch außerhalb der Bundeswehr, wie z.B. beim Hochwassereinsatz an der Elbe, stellen die Mindener Pioniere mit ihren Einsatzgeräten und ihrer Erfahrung einen wichtigen Faktor dar und sind in derartigen Katastrophenfällen nicht mehr wegzudenken.
 
Ich war sehr gerne Gast des schweren Pionierbataillons 130 und habe gerne an der Lehrübung teilgenommen. Die Bundeswehr ist für Minden ein wichtiger Standortfaktor und meine Verbundenheit mit den Soldatinnen und Soldaten bringe ich mit meinen Besuchen bei den Mindener Pionieren immer gerne zum Ausdruck.

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