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06.07.2018, 15:05 Uhr

Abgeordneter für drei Tage

Pit Abruszat hat als Vertreter von Kirstin Korte am NRW-Jugendlandtag teilgenommen

Geht es nach dem Willen der Jugend, soll Informatik an den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen für zwei Jahre zum Pflichtfach werden. Das ist zumindest die Meinung des neunten NRW-Jugendlandtags. Digitale Medien seien aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, heißt es unter anderem in dem Antrag, der am Ende mehrheitlich angenommen wurde. Auch Pit Abruszat (17) streckte am Ende dafür den Arm nach oben. Der Mindener nahm gemeinsam mit Jugendlichen aus dem ganzen Land als Vertreter der heimischen Landtagsabgeordneten Kirstin Korte (CDU) an der dreitägigen Veranstaltung teil.

Pit Abruszat (17) - Teilnehmer Jugendlandtag
Düsseldorf - „Durch diese einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und mitmachen zu dürfen, wird einem erst einmal deutlich, wie anstrengend es eigentlich ist, Politik zu machen. Wenn man dann jedoch am Ende seiner Arbeit die Ergebnisse im Plenum vortragen kann, macht Politik auch richtig Spaß“, sagte der Schüler gegenüber Kirstin Korte. Die behandelten Anträge waren bereits im Vorfeld des Jugendlandtages von einem Helferteam festgelegt worden. „Zu den Themen gab es dann Expertenanhörungen, in denen echte Experten aus Organisationen, Verbänden oder der Wirtschaft ihre Argumente darlegten und somit die Jugendpolitiker beraten haben, was ihrer Meinung nach wichtig zu beachten ist. Diese Erkenntnisse wurden dann in den Ausschüssen besprochen“, erklärt Pit Abruszat. Als „Highlight“ der dreitägigen Veranstaltung bezeichnet der Schüler die Plenardebatte am letzten Tag. „Wenn man so auf dem Platz seines Abgeordneten Platz nimmt, fühlt man sich schon fast wie ein richtiger Abgeordneter“, meint der Mindener. Ein Lächeln ist dabei auf seinen Lippen. Erfreut zeigt er sich darüber, dass die Änderungsanträge der CDU-Fraktion zu den behandelten Themen mehrheitlich angenommen wurden. Ein besonderes Augenmerk legt Pit Abruszat, er ist Kreisgeschäftsführer der Schüler Union im Mühlenkreis, auf den Antrag zur Digitalisierung an den Schulen. Denn viel zu oft lasse die digitale Infrastruktur an den Schulen zu wünschen übrig, meint er.

„Ich finde es erst einmal sehr erfreulich, dass sich der Jugendlandtag auch mit einem bildungspolitischen Thema beschäftigt hat“, sagt Kirstin Korte, die im Landtag unter anderem als Vorsitzende des Schulausschusses tätig ist. „Wenn es um Schulen geht, wissen die Jugendlichen ganz genau, worum es geht, weil sie selbst wie nur wenige andere nah dran sind an den Themen und den Problemen. Insofern werde ich mir die Entscheidung der „Jungpolitiker“ gerne und sehr genau anschauen und zu Herzen nehmen.“ Zu beachten sei jedoch, dass das Fach Informatik nicht gegen andere Fächer ausgespielt werden dürfe, fügt sie hinzu. Es bestehe jedoch kein Zweifel, dass die Digitalisierung als bestimmendes Thema unserer Zeit auch an den Schulen nach vorne gebracht werden müsse, meint Korte und verweist auf den Koalitionsvertrag, wo neben der besseren Ausstattung für Schulen und der Stärkung der sogenannten MINT-Fächer unter anderem auch eine Fortbildungsoffensive für Lehrerinnen und Lehrer im Feld der digitalen Medien verankert ist.

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