750.000 Euro für „Dritte Orte“

Auch Minden und Porta Westfalica können profitieren

Kirstin Korte, Landtagsabgeordnete für Minden und Porta Westfalica
Kirstin Korte, Landtagsabgeordnete für Minden und Porta Westfalica
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ aufgelegt. Dadurch sollen konkret die sogenannten „Dritten Orte“ gefördert werden – also Orte der Kultur und Bildung, der Begegnung und der Vernetzung.

Dazu erklärt Kirstin Korte, Landtagsabgeordnete für Minden und Porta Westfalica: „Die Stärkung des vielfältigen kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen ist ein zentrales Anliegen der NRW-Koalition. Mit dem neu aufgelegten Förderprogramm des Landes sollen die vielen Initiativen, die es gerade auch im ländlichen Raum gibt, sichtbarer gemacht und zu regionalen Ankerpunkten ausgebaut werden. Das Land unterstützt die „Dritten Orte“ in einer ersten Phase mit insgesamt 750.000 Euro. Antragsberechtigt sind auch die Städte Minden und Porta Westfalica und ich hoffe sehr, dass sich viele Initiativen von diesem besonderen Förderprogramm angesprochen fühlen.“

Durch das Programm können innovative und experimentelle Begegnungsstädten konzeptioniert und ausgebaut werden, die zu einer echten Belebung der ganzen Region führen können. Projektträger werden hierfür von Seiten des Landes beraten, wodurch Synergien entstehen und das kulturelle Potential noch besser genutzt werden kann.

Zum Hintergrund: Die NRW-Koalition hat sich schon im Koalitionsvertrag die Unterstützung der „Dritten Orte“ in ländlichen Regionen zur Aufgabe gemacht. Im April 2018 haben die regierungstragenden Fraktionen hierzu einen Antrag ins Plenum eingebracht. Alle Informationen zur Beantragung der Förderung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: www.dritteorte.nrw. Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019–2023 und fördert kulturelle Einrichtungen in kommunaler oder freier Trägerschaft. Die Bewerbungsphase endet am 30. April 2019. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen. Voraussetzung ist die Kooperation mit weiteren Einrichtungen, Vereinen oder Initiativen, um gemeinsam die Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung eines Dritten Ortes für die Region voranzubringen.

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