© KIRSTIN KORTE MDL

Neuigkeiten

19.04.2018, 11:19 Uhr

„Lippe-Tag“ der ostwestfälischen CDU-Abgeordneten

Die ostwestfälischen CDU-Abgeordneten im nordrhein-westfälischen Landtag haben einen Lippe-Tag veranstaltet. Ziel der Bereisung des Kreises Lippe war, dort CDU-Präsenz aus dem Landtag zu zeigen, wo die Christdemokraten über keinen direkt gewählten Landtagsabgeordneten verfügen.

Lippe/Blomberg - Das Programm der sieben Parlamentarier, darunter Kirstin Korte für Minden und Porta Westfalica, begann auf Schloss Brake in Lemgo, dem Sitz des Landesverbandes Lippe. Mit dabei war auch der neue lippische CDU-Kreisvorsitzende Lars Brakhage. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann erklärte den Politikern die Aufgaben des Landesverbandes: Er verwaltet mit 155 Mitarbeitern das Vermögen des ehemaligen Freistaates Lippe und ist damit für große Wald- und Landwirtschaftsflächen sowie zahlreiche Burgen, Schlösser und andere Kulturdenkmäler zuständig. Hinzu kommen soziale, gesundheitliche und kulturelle Aufgaben wie der Unterhalt des Landestheaters Detmold aber auch der bekannten Touristenziele Hermanndenkmal und Externsteine. Peithmann lobte die neue schwarz-gelbe Landesregierung für das verbesserte Miteinander und die hohe Präsenz in der Region. Sie stellte aber auch den 2011 eingeschlagenen ambitionierten Konsolidierungskurs des Landesverbandes dar, der Einsparungen bei Kultureinrichtungen und Personalstellenabbau einschließt. Die Wünsche Peithmanns in Richtung der Kooperationspartner Landesregierung und Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind eine an die Ausgabenstruktur angepasste Dynamisierung der Fördermittel sowie die Beteiligung an Zukunftsprojekten.

Im Anschluss ging es ins Rathaus der Alten Hansestadt Lemgo zum Gespräch mit Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (CDU). Dieser stellte als zentrales Zukunftsprojekt der Stadt den „Innovation Campus Lemgo“ vor. „Ein Motor für regionales Wachstum und digitale Transformation“, so Austermann. Außer in Stuttgart gebe es keine solche Konzentration von Akteuren beruflicher und akademischer Bildung, von Forschung, Handwerk und Industrie für die digitale Innovation. Aus diesem Bereich kommt auch ein Projekt für die Regionale 2022, ein Hybridgebäude für Ausgründungen von Startup-Unternehmen und Dienstleistern, das nur mit öffentlichen Fördermitteln realisierbar ist. Weitere Themen des Gesprächs waren die Flüchtlingshilfe der Stadt, das Mehrfamilienhaus sowie die Notwendigkeit struktureller Förderung von Ehrenamt.

© KIRSTIN KORTE MDL | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ | KONTAKT